Recht haben im Internet

Das Internet ist für (viele von) uns zu einem ganz realen Raum geworden: es wird kommuniziert, es werden Beziehungen auf- und abgebaut und es werden Geschäfte angebahnt und abgeschlossen.

Das Internet scheint ein globaler Bereich zu sein, in dem eigene Regeln gelten. Doch diese Annahme ist eher ein Mythos als ein Faktum! Schließlich stehen (fast alle) Server in irgendeinem Land und zum Anderen befindet sich der Nutzer ebenfalls in einem Land und unterliegt dessen Gesetzen.

Da die Medien gerne spektakuläre Fälle aus den USA bringen, enthält das “juristische Halbwissen” vieler Nutzer ausgiebig Splitter US-amerikanischer Rechtsauffassung. Die populären IT-Zeitschriften, die rechtliche Aspekte diskutieren, kommen aus unserem Nachbarland Deutschland und erklären deren Situation. Für einen Österreicher werden die Fragen nicht weniger…

Als Ratgeber für Konsumenten gedacht, hat der Verein für Konsumentenschutz (VKI) ein Buch mit dem Titel “Ihr Recht im Internet” heraus gebracht. Aus zwei Gründen ist es auch für uns Unternehmer interessant: 1) nach Feierabend sind auch wir Konsumenten; und 2) wird hier anschaulich erklärt, was Konsumenten von gewerblichen Anbietern erwarten dürfen und können! Dabei ist es leicht lesbar und zeigt die immer noch bestehenden rechtlichen Graubereiche (weil noch nicht ausjudziert) auf.

Sollten Sie eine Konkrete juristische Frage Ihre Aktivitäten im Internet betreffen haben, so können Sie als UBIT-Miglied das Rechtsservice der WKO bemühen, in spezielleren Fragen wird Ihnen der Gang zu einem fachkundigen Juristen nicht erspart bleiben. Zumindest die wichtigsten Begriffe hat das Buch dann schon dargelegt.

PS: aus verlässlicher Quelle habe ich erfahren, dass eine bestimmte Open Source Experts Group Landesgruppe einen Vortragstag zum Thema Recht vorbereitet — bald mehr dazu!

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