Open Office in der Justiz – eine positive Bilanz

Anfang Juni präsentierte Christian Adorjan auf der OSSBIG-Konferenz in Wien die Erfolge der Open-Source-Migration der österreichischen Justizbehörde.

Da im Zuge eines geplanten Betriebssystemwechsels die Textverarbeitung “Lotus Word Pro” nicht weitergeführt werden konnte, wurde vom Bundesrechenzentrum 2007 der Umstieg auf eine neue Standardtextverarbeitung für die Justiz evaluiert. Nach eingehender Analyse der beiden in Frage kommenden Programme MS Word und OpenOffice Writer, die in ihren grundlegenden Funktionalitäten ähnlich sind, entschied man sich für den OO Writer, u.a. weil dieser sich sehr gut in Java-basierte Justizanwendungen integrieren ließ.

Der Schulungsaufwand hielt sich laut Adorjan in Grenzen: Acht Trainer schafften es zwischen Septemeber 2008 und November 2009 mehr als 2400 Kanzlei- und Schreibkräfte, Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger in eintägigen Workshops mit dem neuen System vertraut zu machen. Das Feedback der Anwender war sehr positiv, so Adorjan.

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